Mort-Vivants sind Wächter, die die Sybarites aus dem Totenreich rekrutieren, indem sie Leichen nach ihrem Begräbnis wieder ausgraben und dann verwandeln.

Aussehen:
Mort-Vivants sind riesenhafte Wesen, die zumeist in grober Kutte gekleidet sind. Ihre gräuliche Haut scheint halb verwest und schuppig, ihre glutroten Augäpfel steckten ohne Lider oder Wimpern in ihren Gesichtern und anstelle eines Mundes besitzen sie ein riesiges, lippenloses Haifischgebiss, das von einem Ohr bis zum anderen reicht.
Wenn der Verwesungsprozess zum Zeitpunkt ihrer Verwandlung schon ein wenig fortgeschritten ist, sehen sie in der Regel entsprechend unappetitlicher aus …

Funktion:
Die Mort-Vivants sind die Wächter der Sybarites. Sie bewachen sie vor feindlichen Angriffen anderen Vampire oder etwaigen Aufständen rebellischer Mitglieder. Sie vollstrecken außerdem das Todesurteil bei den Chambres Ardente, indem sie den Verurteilten beißen (Der Gebissene altert innerhalb weniger Minuten, bis sein Körper komplett zerstört ist.)

Eigenschaften:
Mort-Vivants sind derjenigen Person, die sie verwandelt hat, geradezu sklavisch ergeben und bedingungslos gehorsam. Darum stellen sie für die Sybarites so hervorragende Waffen dar.
Mort-Vivants sind die einzigen Geschöpfe, die einen ‚normalen’ Vampir durch einen Biss töten können! Umgekehrt gibt es aber allem Anschein nach so gut wie nichts, was einem Mort-Vivant gefährlich werden kann. Feuer macht ihnen nichts aus. Und weder ein Biss, noch ein Messer, eine Pistolenkugel oder sonst etwas kann ihnen eine Wunde zufügen, da ihre Haut wie eine Art ledriger und felsenfester Panzer ist.

Die Gruppen der historischen Vampirromanserie Zeitgenossen von Hope Cavendish: Mort-Vivants